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05. Der Herr der Berge

Bild von Manfred Antranias Zimmer auf https://pixabay.com/de/
Rübezahl

 

Schmerzvoll wurde ich geweckt, weil es mir plötzlich wie ein Stich durch die rechte Schulter fuhr. Langsam öffneten sich die Augen, das Adrenalin rauschte durch den gesamten Körper. Ich versuchte mich zu strecken, doch etwas schnürte mich ein. Ein gehässiges hohes Lachen drang in mein Ohr. „Du dachtest wohl, es wäre ratsam, einfach so nach dem Herrn der Berge zu fragen? Seine Ohren sind überall und Menschen schenkt er nur Verachtung. Dich werden wir schon mundtot machen!“, drohte mir eine krächzende Stimme.

„Ich bin doch gar kein Mensch. Ich suche den Krakonoš, weil ich ihn um Hilfe bitten möchte, um der Zwerge Willen.“, brachte ich nach Luft japsend hervor. „Wir bringen dich zu ihm, als Gefangenen.“ Die dünnen grünhäutigen Kreaturen halfen mir beim Aufstehen, doch meine Fesseln lösten sie nicht. „Ich brauche mein Bündel und meine Tasche, dann folge ich euch auch freiwillig. Bei den Vorfahren, ich bin ein Zwerg, mein Wort zählt.“ Die drei lachen nochmals keckernd. „Wir nehmen deine Sachen, aber du bleibst gefesselt. Los nun!“

Der Anführer zog mich in Richtung Kellertür, drückte sie auf und ging hinunter. Die beiden anderen Wesen folgen uns nach. Unten drängten sie mich durch die Vorräte der Bauersleute bis an die Wand. Der führende Kobold krächzte etwas Unverständliches. Mit einem schabenden Geräusch schob sich die Wand auseinander und ein mit schwachem Blau erleuchteter Tunnel öffnete sich vor uns, der nach unten zu führen schien. Vor Erstaunen hielt ich die Luft an.

Zauberei!

Dann trat ich in den Tunnel, der anfangs durch Balken gestützt wurde, bis die Wände gänzlich in gewachsenen Fels übergingen. Das Gestein war von blau leuchtenden Adern durchzogen, was eine eigene Lichtquelle überflüssig machte. Direkt fühlte ich mich heimisch, begann leise zu pfeifen und trottete dem Kobold freudig hinterher. „Čak, der Zwerg benimmt sich seltsam.“, rief es hinter mir. Der Angesprochene blieb stehen, starrte mich eindringlich an und meinte: „Du bist schon ein komisches Exemplar. Ein fröhlicher Gefangener? Wenn du nicht leise bist, fressen wir dich auf!“ Er drehte sich um und zog fest am Riemen, der an meine Handfessel geknotet war, und ging weiter. Dennoch ließ ich mir die Laune nicht verderben. Mein Herz schlug schneller und ich folgte meinem Wächter so leichtfüßig, wie ein Zwerg es nur vermochte. Nach einiger Zeit gelangten wir an einen Torbogen, der künstlerisch reicht verziert war. Mit blau schimmernden Zwergenrunen! 

 

„Bi faham amdsum zuldû Krakonoschul. Baintitî ra ikrigî zabad 'urdel.“

(Vom Norden her betretet nun das Reich des Krakonoš, seid demütig und ehrt den Herrn der Berge.)

 

Was hat Rübezahl mit uns Zwergen zu tun? Ich dachte nicht, dass es da größere Zusammenhänge gab.

Da ich am Tor stehenblieb, stieß mich einer der Kobolde hinter mir vorwärts. „Los, mach schon!“ „Lasst mich doch lesen! Dieses Portal wurde von Zwergen erschaffen, tumber Kobold!“, regte ich mich auf.

Wieder wurde ich nach vorn gestoßen und trat so durch das etwa zwei Meter breite Tor. Eine ausladende Treppe führte weiter nach unten, das blau schimmernde Licht kam nun von allen Seiten. Für Menschenaugen wäre selbst das noch dunkel, aber ich empfand es als sehr angenehm.

Am Ende der Stufen konnte ich beim Näherkommen eine kreisrunde Fläche mit einem steinernen Thron erkennen. Darauf saß eine bärtige Gestalt. Hager, die Größe nur zu erahnen und scheinbar alt wie die Erde selbst.

Unten angekommen, erkannte ich Ähnlichkeiten mit einem Amphitheater. Auf der gegenüberliegenden Seite, im Rücken des Throns, ragte eine mit Reliefs bedeckte Wand mit einem Durchgang auf. Die Kobolde lösten meine Fesseln und traten alle drei hinter mich.

Vor lauter Aufregung und Staunen glitt mein Blick unaufhörlich durch den großen Raum, schließlich taxierte ich die menschliche Gestalt und verneigte mich ehrerbietig.

„Ich nehme an, ihr seid der weise Krakonoš. Mein Name ist Daril, ich bin ein Zwerg und bitte um eine Unterredung mit Euch.“ Er drehte seinen Kopf zu mir, der wallende rotweiße Bart fiel von seiner Brust, bis dessen Spitze fast den Granitboden berührte. Ich kam mir so ungemein klein vor auf einmal. „Ich bin alt geworden, junger Zwerg. Die Menschen kennen mich nur noch aus den Geschichten, die sie ihren Kindern erzählen. Für sie bin ich ins Reich der Sagen und Märchen verschwunden. Genau wie dein Volk.“ Seine Stimme klang tief und melodisch, müde und traurig. „Und dennoch bin ich hier bei Euch, großer Herr der Berge. Wurden diese Hallen nicht einst von Zwergen erbaut? Wohin sind sie gegangen?“

Nun schaute auch er mich eindringlich an. „In alle Himmelsrichtungen wurde sie getrieben. Von Menschen und bösem Volk. Es wundert mich in der Tat, dass es gar noch einige von euch gibt.“, entgegnete er. „Gabil‘urdûm wurde diese Stadt im Berge einst genannt. Gute Freunde waren die Erbauer, die mir damit ein Heim schufen und sich selbst, die aus dem Osten kamen, eine neue Heimat errichteten.“ Seine Augen begannen bei diesen Worten wahrlich zu strahlen, ein Lächeln kräuselte seinen dichten Bart. Ich horchte auf: „Aus dem Osten, Herr? Dort möchte ich hin. Ich suche nach einer Zwergenstadt, die dort liegt. Sie heißt Takal Dûm. Wisst Ihr, wie ich dort hingelangen könnte? Die Welt der Menschen rüstet sich für einen Krieg, mit dem ich nicht gern etwas zu tun haben mag.“

Der Berggeist streckte die Arme von sich, erhob sich von seinem Sitz und richte sich zu voller Größe auf. Gut dreimal größer als ein Mensch, doch seine einfachen Kleider wirkten viel zu weit an seinem dünnen Körper. Er hatte wohl einst bessere Zeiten erlebt.

„Junger Daril, da du freundlich bist und weißt, dich zu erklären, möchte ich dir gern behilflich sein. Dein Volk hat hier Großes geleistet und mir vielerlei Freude bereitet, war mir immer gut zu Diensten.“, er verneigte sich vor mir und ich war sprachlos. „An den Wänden dieser Hallen haben die Kinder des Schmiedes ihre Geschichte aufgezeichnet. So wirst du den Weg finden, der noch im Verborgenen liegt. Mehr weiß ich nicht. Trotz Allem haben die Zwerge ihre Geheimnisse nur selten mit mir geteilt. Ich bin froh, nach so langer Zeit wieder einem Zwerg begegnet zu sein. Lass uns heute Abend gemeinsam speisen und morgen auf deine Fragen Antworten finden. Sei mein Gast.“, sprach er bedächtig. Seine Stimme ließ keinen Widerspruch zu.

 

Langsam drehte er sich zum Durchgang hinter dem Thron und ging bedächtig und lautlos hindurch. „Die Kobolde werden dich später zum Essen abholen. Mit gebührendem Respekt!“, hörte ich seine Stimme mehr in meinem Kopf als in meinen Ohren.

Die drei Kobolde waren mittlerweile verschwunden und ich stand allein im Rund des antiken Theaters. Nun sah ich mir die Fresken auf der Wand an, durch die der Berggeist soeben gegangen war. Zwergische Runen, Bilder von Zwergen, Menschen und Tieren.

Wenn ich das alles richtig verstand, flohen die Zwerge aus dem Osten vor Menschen hierher. Die Menschen kamen auf Pferden aus den Steppen, die noch weiter ostwärts lagen. Das erinnerte mich an die Hunnen oder die Mongolen.

Wälder und Städte standen in Flammen, Zwerge wurden getötet.

Die Überlebenden zogen sich in die Minen der Berge zurück, bis der Ansturm vorbei war.

Um einen weiteren Angriff zu entgehen, wurden neue Stollen angelegt, die verschiedene Zwergensiedlungen verbinden sollten. Daraus entstand ein umspannendes Netzwerk, das letztendlich bis hierher ins Riesengebirge führte.

Ich weiß nicht, wie lange ich dort stand und mir all das ansah und durchlas, aber irgendwann wurde ich fest angerempelt. Einer der Kobolde stand neben mir und sagte: „Essen kommen, Zwerg.“ Einen Moment brauchte ich, um meine Gedanken zu ordnen, nickte ihm zu und folgte ihm durch die Türöffnung.

 

Ein Saal mit einem langen Banketttisch und einer Reihe niedriger Stühle eröffnete sich mir. Eine Art Speisesaal. Am hinteren Ende des langen Tisches sah ich Rübezahl sitzen, den ich nie im Leben mit diesem Spottnamen anreden würde. Immerhin umgab ihn eine herrschaftliche Aura, die mich irgendwie in den Bann zog.

Es war üppig gedeckt mit duftenden Speisen. Gemüse und Fleisch, Bier und Met. Ganz, wie ein Zwerg es am liebsten hat. Der Herr der Berge wusste, was Leute wie ich gern mögen.

„Du hast das Fries studiert? Hast du die Antworten gefunden, die du dir erhofft hattest?“, fragte er direkt, als ich näherkam.

„Ja Herr, das Fries hat mir die Geschichte meines Volkes erzählt, aber mir bisher nicht weiterhelfen können. Wenn ich darf, möchte ich mich hier weiter umsehen und nach Hinweisen suchen.“, antwortete ich. Er wies mich Platz zu nehmen und ich setzte mich zu ihm. „Natürlich darfst du das, guter Permoník. Dies war das Heim deiner Verwandten.“

„ Permoník“ hatte mich zuletzt Hyrasha genannt. ‚Ob der Krakonoš sie möglicherweise kennt?‘, fragte ich mich. „Habt Dank, werter Herr, dass ich mit Euch essen darf. Ihr nanntet mich eben ‚Permoník‘. Ich weiß, dass dies eine tschechische Entsprechung für meine Art ist, doch auf meiner Reise hierher begegnete ich einer Person, die mich ebenso nannte. Ihr Name war Hyrasha. Ihre eisblauen Augen empfand ich als sehr besonders.“

Rübezahl horchte auf und nickte. „Ja, diese Hyrasha kenne ich. Es ist sehr lange her, dass wir uns begegneten, aber sie bewahrt die Geheimnisse und Geschichten, die die Menschen zusehends vergessen. Sie ist die Behüterin der Sagen.“  Ich schaute ihn verwundert an. „Behüterin der Sagen? Sie schien mir eher wie eine Kriegerin aus einer vergangenen Zeit, nicht wie eine Bibliothekarin. Sie meinte, wir würden uns wiedersehen, bevor sie verschwand.“ Er schaute nachdenklich.

„Sie ist zeitlos, erscheint hier und dort, wo man sie am wenigsten erwartet. Eine gute Seele, die Wesen wie uns vor den Menschen schützt.“

Ich nickte und wir begannen wortlos das reichliche Mahl einzunehmen. Vollgefuttert rülpste ich laut, was mir peinlich war. Der Krakonoš lächelte nur milde.

„Wo darf ich schlafen, werter Herr? Ich fühle mich trotz allem doch recht müde.“ Er nickte und sagte: „Die Kobolde richten dir eine Schlafstatt her, damit du ruhen kannst. Du bist mein Gast, solange du hier verweilen magst, junger Zwerg.“

Einer der Kobolde erschien und führte mich aus dem Speisesaal. Alles hier sah aus, als würden immer noch Zwerge in diesen Hallen leben. Aber die Stille dagegen war fast gespenstisch. Ich fühlte mich nicht unwohl, aber etwas einsam inmitten der Kultur meiner Ahnen.

Alle Schriften waren in Runen verfasst und in der den Zwergen eigenen Sprache, die nun vollends wieder in meinen Erinnerungen widerhallte. „Zabad 'abbud“ wurde Rübezahl von uns genannt, Herr der Berge, wie ich ihn auch richtig angesprochen hatte. Ich war froh, dass diese Begegnung so gut verlaufen war und ich meine Kultur hier weiterhin erforschen durfte. ‚Soviel wie ich aufzuholen hatte!’, dachte ich mit einem Seufzen. ‚Wie viele Jahrhunderte mögen mir fehlen zwischen meinem ersten und dem heutigen Leben?‘“

Gedankenverloren folgte ich der Grünhaut bis wir in einem Gang mit vielen Türen standen. Eine schloss er auf, gab mir den Schlüssel in die Hand und meinte: „Das ist die alte Kaserne hier kannst du schlafen, gegenüber ist ein Waschraum. Der Herr gestattet dir unbeschränkten Zutritt in Gabil‘urdûm.“ Er zog ab und ließ mich allein.

Über den Türen des langen Korridors zog sich ein künstlerisch verziertes Ornamentband an der gesamten Wand entlang, einfache Symbole, die sich ständig wiederholten. Gelegentlich unterbrochen von einer Rune. Das weckte erneut meine Neugier. Aber zuerst musste ich den Waschraum aufsuchen, um mich einmal gründlich zu reinigen.

Auch hier begrüßte mich das bereits gewohnte bläuliche Licht, dass sanft aus den Wänden strömte. Gerade so hell, dass man als Zwerg ausreichend gut sehen konnte. In der Mitte des mit polierten Granitplatten gekachelten Raumes befand sich eine Art länglicher Trog mit einem Abfluss, darüber eine kupferne Rinne mit Löchern. Über eine Handpumpe konnte ich Wasser in diese Rinne befördern, aus der es durch die Löcher in Strahlen hinunter in den Trog fließen konnte. Ein mit Leder ausgeschlagener Holzeimer stand in der rechten Ecke. Ihn stellte ich in den Trog und ließ ihn mit dem Wasser voll laufen. Ich wusch mir Hände und Gesicht, nahm mir eines des bereitliegenden Handtücher von der Bank neben der Tür und verließ die Nasszelle wieder. Noch nie war mir so etwas Banales so einfach gefallen wie hier, wo alles für Zwerge gebaut war. Menschen haben einfach andere Dimensionen.

Erfrischt schaute ich im Korridor wieder auf das Schmuckband an der Wand. Auf der anderen Seite wurde das Ornament nicht von Runen unterbrochen. Drehte ich mich um und schaute mir die gegenüberliegende Wand an, konnte ich in regelmäßigem Abstand immer eine neue Rune entdecken.

 

Es ergaben sich die Worte: „ulkhudsilnîn ikdêmul“, auf Deutsch in etwa „Tunnel zum Reisen“. So bewegte ich mich in Leserichtung den Gang entlang. Der Korridor schloss ohne ersichtliche Tür ab, aber mit einer Wand, die von einem Fresko bedeckt war. In Schulterhöhe konnte ich „ikdimî“ lesen, was etwa „Abreise“ hieß.

 

 

Ich drückte auf die Buchstaben, worauf ein ratterndes und schleifendes Geräusch entstand. Vor mir glitt langsam die Wand nach unten und gab eine Treppe frei, die abwärts führte. Das Licht war hier eine Nuance mehr grün, als im Rest der Hallen. Die Stufen führten nur ein Stockwerk tiefer und endeten in in einer natürlichen Höhle, die aber sichtlich bearbeitet worden war. Ein Schienenstrang führte einmal längs hindurch und verschwand auf der anderen Seite in einer runden Öffnung. Neben der Schiene war ein großer Hebel, an der Wand sah ich eine Art Kontrolltafel mit einem dicken Zeiger in der Mitte, den man auf eine Himmelsrichtung einstellen konnte. Ich drehte ihn auf „Osten“. Metallisches Schaben erklang aus dem Tunnel. Dann zog ich intuitiv an dem Hebel. Polternd rauschte eine Lore heran, die mit einer Sitzbank ausgestattet war. Ui, dachte ich mir und pfiff erstaunt. Ich konnte es kaum erwarten, meinen Weg fortzusetzen, wollte aber nicht gehen, ohne mich von Rübezahl verabschiedet zu haben. Also ging ich wieder hinauf, klopfte mir dabei die nun staubige Kleidung ab und begab mich nochmals in den Waschraum, um mir eine grundlegende Reinigung zukommen zu lassen.

Danach ging ich in die Kammer, um zu schlafen, aber die Aufregung war so groß, dass mich die explodierenden Gedanken lange wach hielten. Irgendwann schlief ich dann doch ein.

‚Tock Tock Tock!‘, klopfte es laut an der Tür. Müde rappelte ich mich auf und öffnete sie. Einer der Kobolde stand davor. „Der Herr wünscht mit dir zu frühstücken, Zwerg.“, blaffte er mich schroff an. So freundlich ich konnte grummelte ich ihm ein „Ja.“ entgegen, zog mich an und folgte ihm in den Speisesaal.

„Guten Morgen junger Zwerg!“, begrüßte mich der Herr der Berge fröhlich. Er sah viel lebendiger aus, als noch am letzten Abend. „Entschuldigt, Herr, ich habe nur wenig geschlafen, denn ich machte zuvor eine großartige Entdeckung. Weiter unten befindet sich eine Bahnstrecke, die mein Volk gebaut hat. Ich möchte sie gern für meine Weiterreise benutzen.“, platzte es direkt aus mir heraus. Der Krakonoš nickte freudig. „Du hast deinen Weg gefunden. Die Trpaslíci sind schon bemerkenswerte Leute. Das Bauen liegt euch wahrlich im Blute. Ich stehe dir nicht im Wege, junger Freund. Führe deine Reise fort und finde, was du suchst. Dein Besuch hat mich außerordentlich gefreut. Ich hoffe, dass wir uns einst wiedersehen werden. Sollte Hyrasha mich je aufsuchen, werde ich ihr von dir berichten.“

Gemeinsam nahmen wir das Frühstück ein, ich füllte danach meine Taschen noch mit reichlich Proviant. Mein Bündel war prall und ich durfte noch einen Lederranzen als Geschenk mitnehmen, in dem ich Kleidung zum Wechseln verstaute.

  

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